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Kerstin Doberentz - Serengeti-Fotoworkshop Teilnehmerin - berichtet: "Eine friedlich grasende Herde Impalas unter einer Schirmakazie, eine fast unendliche Ebene im gleißenden Sonnenlicht, das tausendfache Zirpen der Grillen und Zikaden und das dumpfe Grollen aus einer Löwenkehle – das sind Bilder, die vor meinem inneren Auge entstehen wenn ich von Afrika höre. Zugegeben ich bin vom Virus „Afrika“ infiziert.
Vor allem war es aber spannend, dies alles selbst hautnah erleben zu dürfen. Die uns dafür von CANON Deutschland zur Verfügung gestellte Ausrüstung, ließ auch wirklich keine Wünsche offen.
Jeder Tag versprach etwas ganz besonderes. Klippschliefer, die kleinsten Verwandten des Elefanten, gab es in Felsspalten zu entdecken; Stachelschweine auf ihrem Morgenspaziergang, Löffelhunde und auch Feldhasen gerieten zum Ereignis. Mit richtig viel Anfängerglück gelang es mir, meinen ersten Leoparden zu fotografieren. Allerdings waren wohl beide Seiten über das Auftauchen des jeweils anderen eher erstaunt. Geparden bei der Jagd und Löwen beim Frühstück zu erwischen war uns ebenfalls vergönnt. Genauso wie wohl ein absolut einmaliger nur wenige Sekunden dauernder Anblick – Elefanten bei der Paarung.
Täglich gab es bei einem kurzen Stopp mitten in der afrikanischen Savanne thematisch geordnete Workshops, deren inhaltlicher Bogen sich über die Belichtung und Blende bis zur Bildgestaltung zog. Und kaum waren die Lunchpakete verzehrt, konnten die Anregnungen auch schon in die Tat umgesetzt werden. Zusätzlich zur Ausrüstung hatte CANON Deutschland noch ihren Mitarbeiter Jörg Kyas mitgeschickt, der nicht nur das Equipment verwaltet hat, sondern auch bei technischen Fragen Rede und Antwort stand.
In vielen Bildern der Teilnehmer spiegelt sich die Begeisterung beim Fotografieren und das Out-of-Africa-Gefühl wider. Gabriela Staebler hat sich redlich bemüht, jedem von uns etwas von der Liebe zu Afrika zu vermitteln, die sie selbst immer wieder in diese Gegend der Welt treibt. Bei einigen von uns tragen diese Anstrengungen schon Früchte. Wer einmal vom Virus Afrika infiziert ist, der wird ihn so schnell nicht wieder los. Vielleicht heißt es ja auch im nächsten Jahr für so manchen von uns – safari njema! (Gute Reise!)" Kerstin Doberentz |
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